§Ratgeber

Was kostet Google Ads? Media-Budget, Agentur, Klickpreise — ehrlich aufgeschlüsselt.

Kurzantwort

Sinnvolles monatliches Media-Budget für lokale B2B-Kampagnen: 500 bis 3.000 Euro. Für kompetitivere Segmente (Wärmepumpen, Photovoltaik, hochwertige Kanzleien): 2.000 bis 10.000 Euro. Agentur-Setup einmalig: 800 bis 2.500 Euro. Laufende Betreuung: 300 bis 1.500 Euro pro Monat.

„Was kostet Google Ads“ ist eine unbeantwortbare Frage — außer man trennt Media-Budget von Agentur-Kosten und beides von der Wirtschaftlichkeit. Dieser Artikel legt die drei Ebenen offen und macht klar, wann sich Ads für welches Geschäftsmodell rechnen.

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Die drei Kosten-Ebenen von Google Ads

Erste Ebene: Media-Budget. Das, was Google für Klicks bekommt. Zweite Ebene: Setup. Einmalige Kampagnen-Konzeption, Konto-Struktur, Conversion-Tracking, erste Anzeigen und Landingpages. Dritte Ebene: laufende Betreuung. Kampagnen-Optimierung, A/B-Tests, Budget-Steuerung, Reporting. Ein sinnvolles Ads-Setup rechnet mit allen dreien.

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Was Klickpreise wirklich treibt

Vier Faktoren: Wettbewerb im Suchbegriff (Photovoltaik-Klicks über 8 Euro, allgemeine Info-Suchen unter 1 Euro), Qualitäts-Score (technisch saubere Anzeigen + passende Landingpage senken den Klickpreis um bis zu 50 Prozent), Zielregion (Klicks in urbanen Zentren teurer als in ländlichen Regionen), Zeit (Morgens andere Preise als abends). Wer die Faktoren versteht, senkt Klickpreise systematisch.

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Wann sich Google Ads rechnen

Grundregel: pro qualifizierten Lead sollten die Ad-Kosten deutlich unter der Marge des Erstauftrags liegen. Bei Aufträgen ab 3.000 Euro Marge sind Ads für Lead-Kosten bis 100 Euro selbst in umkämpften Segmenten wirtschaftlich. Bei kleineren Auftragsvolumen wird die Rechnung eng — dann lohnt sich Ads meist nur mit sehr präziser Targeting-Strategie.

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Setup-Fehler, die Geld verbrennen

Kein Conversion-Tracking (dann sieht man nicht, welche Klicks Leads bringen), zu breite Match-Types (dann werden Klicks für irrelevante Suchen bezahlt), keine Landing-Page-Optimierung (dann konvertieren die teuren Klicks nicht), keine Ausschluss-Keyword-Pflege (dann läuft Budget in Suchen wie „gratis“ oder „selber machen“). Jeder Punkt spart mittelfristig einen vier- bis fünfstelligen Betrag pro Jahr.

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Konkrete Beispiele

Lokale B2B-Kampagne, mittlerer Wettbewerb (Media 500 – 1.500 €/Monat)

Beispiele: Steuerberater in einer mittelgroßen Stadt, Immobilienmakler, spezialisiertes Handwerk. Bei sauberer Landingpage-Optimierung realistisch 15 bis 40 qualifizierte Anfragen pro Monat.

Kompetitive B2B-Kampagne (Media 2.000 – 8.000 €/Monat)

Beispiele: Photovoltaik-Installation, Wärmepumpen, Fachanwälte in Top-Positionen. Höhere Klickpreise, aber auch entsprechend höhere Auftragswerte. Bei sauberer Ausrichtung amortisiert sich das Budget oft mit dem ersten Auftrag.

Setup + laufende Betreuung (Setup 800 – 2.500 €, Betreuung 300 – 1.500 €/Monat)

Setup: Konto-Struktur, Conversion-Tracking, erste Kampagnen, Landing-Anpassungen. Betreuung: monatliche Optimierung, A/B-Tests, Budget-Steuerung, Reporting. Ohne Betreuung verpuffen die meisten Setups nach 4 bis 8 Wochen.

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Häufige Fragen

Was ist ein guter Klickpreis?

Kommt komplett auf den Suchbegriff an. Lokale B2B-Suchen: 1 bis 4 Euro. Kompetitive Suchen wie Photovoltaik: 5 bis 15 Euro. Sinnvoller ist die Frage nach den Kosten pro Lead — die trennt Wirtschaftlichkeit von Klickpreis-Kosmetik.

Kann ich Google Ads selbst machen?

Ja, aber die Lernkurve ist steil. Ohne fundiertes Wissen über Match-Types, Qualitäts-Score, Ausschluss-Keywords, Landing-Page-Optimierung und Conversion-Tracking verbrennen die meisten Selbstverwalter in den ersten Monaten deutlich mehr Budget als eine professionelle Betreuung gekostet hätte.

Wie messe ich, ob sich Ads lohnen?

Über sauberes Conversion-Tracking (Lead-Formular, Anruf, Kalender-Buchung), dokumentiert im Ads-Konto. Kosten pro Lead ausrechnen, mit Marge pro Kunde vergleichen. Wenn drei bis fünf Prozent der Leads in Kunden konvertieren, muss der Lead deutlich unter der Marge pro Kunde liegen — sonst zahlt die Kampagne drauf.