§Ratgeber

Was kostet eine Website? Transparente Spannen, ehrliche Preistreiber.

Kurzantwort

Für professionelle B2B-Websites im Fylu-Rahmen bewegen sich Angebote je nach Umfang und Design-Tiefe zwischen 800 und 3.500 Euro netto. Der Kernrahmen (etablierter B2B-Mittelstand, klare Verkaufsarchitektur) liegt typischerweise bei 1.200–2.500 Euro. Wer eine „150-Euro-Website“ verkauft, verkauft in der Regel etwas anderes.

Die Frage „was kostet eine Website“ bekommt selten eine ehrliche Antwort — meistens, weil sie strukturell schwer zu beantworten ist. Zu viele Variablen: Umfang, Design-Tiefe, Content-System, Funktionsbedarf, SEO-Investition, Sprachen, Wartungsmodell. Dieser Artikel legt die Rechnung offen und macht die Spannen greifbar.

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Warum die Spannen so groß sind

Eine Website ist kein Produkt mit festem Bauplan, sondern eine Zusammensetzung aus Konzeption, Design, Entwicklung, Content-Struktur und laufender Substanz. Zwei Projekte mit gleicher Seitenanzahl können sich in Aufwand um Faktor drei unterscheiden — je nachdem, wie tief Zielgruppen-Konzeption, Content-Aufbau und individuelle Gestaltung gehen. Wer eine seriöse Antwort will, muss zuerst über Zielgruppe und Nutzen sprechen, nicht über Seitenzahl.

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Die vier großen Preistreiber

Erstens: Design-Tiefe. Ein Standard-Layout ist deutlich schneller gebaut als ein editorial-individueller Auftritt. Zweitens: Content-Umfang. Zwanzig Seiten mit substanziellem Text und eigener Bildwelt brauchen einen anderen Aufwand als fünf. Drittens: Funktionsbedarf. Rechner, Konfiguratoren, Portale, Shops verlangen jeweils eigenes Konzept und eigene Entwicklung. Viertens: SEO-Investition. Eine SEO-Foundation als Beiwerk kostet wenig — ein aktiv aufgebauter SEO-Cluster über mehrere Monate deutlich mehr, bringt dafür planbar Sichtbarkeit.

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Woran erkennen Sie ein seriöses Angebot

Ein belastbares Angebot benennt Leistungen konkret (Anzahl Seiten, Design-Iterationen, Content-Verantwortung, CMS-Umfang, SEO-Basis, Hosting-Dauer, Support-Konditionen) und legt fest, was zusätzlich kalkuliert wird. Angebote, die nur eine Pauschale nennen, sind entweder sehr klein oder verstecken Zusatzkosten. Fragen Sie explizit nach: Was ist enthalten? Was wird zusätzlich berechnet? Wer verantwortet die Texte?

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Was Sie beim Vergleich beachten sollten

Zwei Angebote in derselben Preisklasse können sich fundamental unterscheiden. Ein Studio, das die eigene Konzeptions- und Design-Phase transparent macht, arbeitet anders als eine Agentur, die Templates anpasst. Fragen Sie: Wer arbeitet konkret an meinem Projekt? Wie sieht der Prozess aus? Was passiert, wenn ich später ändern will? Die Antworten trennen langfristige Partner von einmaligen Dienstleistern.

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Konkrete Beispiele

Kompakter B2B-Auftritt (etwa 800 – 1.400 €)

3–5 Seiten, Standard-Design, redaktionelles CMS, SEO-Basis, mobile Optimierung, transparentes Hosting. Ausreichend für kleinere Kanzleien, spezialisierte Handwerksbetriebe oder etablierte Freiberufler mit klarem Angebot.

Vollständige Studio-Website (etwa 1.400 – 2.500 €)

6–12 Seiten, Premium-Design, eigene Bildwelt, erweiterte SEO-Foundation, mehrstufige Formulare, ggf. zweite Sprache, 90-Tage-Begleitung. Der übliche Rahmen für etablierte Mittelständler.

Individueller Auftritt mit Sonderfunktionen (ab 2.500 €)

Umfangreiche Seitenzahl, headless CMS, Rechner oder Konfigurator, mehrere Sprachen, Integrations- und Automatisierungsschnittstellen. Für Vorhaben mit klarem digitalen Vertriebsanspruch oder komplexem Portfolio.

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Häufige Fragen

Warum ist eine 150-Euro-Website meistens keine gute Idee?

Weil sich in dieser Klasse fast immer verstecken: Templates ohne Zielgruppen-Anpassung, Standard-Texte, keine SEO-Basis, kein Ansprechpartner nach Live-Gang. Für ein persönliches Portfolio funktioniert das. Für ein Unternehmen, das Neukunden über die Website gewinnen will, meist nicht.

Was kostet die laufende Pflege einer Website?

Übliche Größenordnungen: 20 bis 60 Euro pro Monat für Hosting, Updates und kleine inhaltliche Anpassungen. Eigene SEO-Betreuung oder aktive Content-Arbeit kommt separat obendrauf und wird transparent kalkuliert.

Ist eine Website mit Rechner oder Konfigurator deutlich teurer?

Ja, meist um 300 bis 800 Euro zusätzlich — je nach Komplexität, Anzahl Regeln und Design. Der Return: qualifiziertere Anfragen, weil Nutzer sich vor dem Erstkontakt selbst orientieren.

Was macht der Kosten-Rechner konkret?

Er nimmt elf strukturierte Eingaben (Branche, Umfang, Design-Tiefe, Sprachen, Shop, Funktionen …) und ordnet Ihr Vorhaben in eine der drei Projektklassen ein — plus konkrete Investitions-Spanne und Zeitplan-Schätzung. Basis sind reale Fylu-Projekte.